Gegen 11.00 Uhr machen wir nun ein Lagerfeuer
und es gibt gegrillten Speck und einen Drink, wie soll es anders
sein. Um 12.30 Uhr ist es immer noch nicht dunkel und wir gehen
ins Zelt.
26. Juli 2007
Heute ist es am morgen leider etwas bewölkt
und einige heftige Regenschauer erwischen uns. Nun hat sich auch
Chris dem Angelteam angeschlossen. Leider verheddern sich bei
Chris die Angelschnüre andauernd und ich bin die meiste Zeit
damit beschäftigt, diese dann wieder zu richten.
Auch hält uns der Fluss heute in Atem.
Öfter geraten wir aus der Hauptströmung und müssen
rudern oder das Ufer kommt uns gefährlich nahe und es muss
gestakt werden. Auch Sandbänke treten öfters auf und
verlangen unsere Aufmerksamkeit. Gegen Mittag sehen wir vor uns
zwei Flöße, die mitten auf dem Fluss festsitzen. Wir
sind gewarnt, was uns aber auch nichts nützt, auch wir landen
auf der Sandbank, aber nicht weit von der Fahrrinne entfernt.
Zuerst helfen wir zwei schwedischen Mädchen.
Diese sind schon ziemlich am Ende und haben schon angefangen das
Floß auseinander zu bauen um leichter freizukommen. Aber
mit vereinten Kräften gelingt es uns sie in die Fahrrinne
zu schieben. Einer anderen deutschen Familie helfen wir ebenfalls.
So nun sind alle weg, bloß wir stecken noch fest. Aber es
gelingt uns selbst herauszukommen. Das Wasser ist nun sehr flach
und wir müssen immer wieder aufpassen und öfters zu
den Staken greifen. Die Kinder nutzen das flache Wasser um während
der Fahrt zu baden.