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Reisebericht - Von Florida nach Kalifornien - einmal quer durch die USA


In glühender Hitze erreichen wir den See, das Thermometer zeigt 40 Grad an. Wir haben nur noch einen Gedanken, raus aus dem Auto und rein ins Wasser. Mit Vollgas geht es durch weichen Sand zum Seeufer. Aber ich übersehe eine Bodenwelle und fahre mit voller Wucht auf. Der Wagen hebt mit den Vorderrädern gut einen Meter vom Boden ab und kracht dann mit einem lauten Knall in den Sand. Wir hauen zuerst mit den Köpfen gegen das Autodach und finden uns dann benommen zwischen den Sitzen wieder. Im Inneren herrscht totales Durcheinander, das war's dachten wir. Aber Glück im Unglück, lediglich die Scheinwerfer auf der Stoßstange sind verbogen, sonst ist alles OK. Endlich können wir das Bad im Wasser genießen. Der zweitgrößte See der USA staut sich hinter dem über 200 Meter hohen Glen Canyon Damm. Man kann den Staudamm auch besichtigen und sich im Visitor Center über das Bauwerk und den See informieren. Der See wird von bizarren, steil ansteigenden Felsen begrenzt. Es haben sich unzählige Buchten und Wasserarme gebildet, die es zu erkunden gibt. Wir mieten uns ein Boot mit Außenborder, packen Proviant und Schlafsack ein und los geht es auf das Wasser. Hinter jeder Biegung zeigt sich der See von einer anderen Seite. Wir stoßen auf einen etwa 10 Meter breiten Wasserarm und folgen ihm. An den Seiten steigen die Felsen steil an. Je tiefer wir kommen, desto enger wird die Schlucht. Am Ende finden wir eine kleine Sandbucht, der ideale Platz zum übernachten. Die Nacht verbringen wir im Boot unter sternenklarem Himmel. Nach einem starken Kaffee geht es am nächsten Morgen weiter. Leider reicht unsere Zeit nicht für den Besuch der 188 Meter hohen Rainbow Bridge, der höchsten Naturbrücke der Welt. Wer es komfortabler haben möchte, sollte sich eines der vielen Hausboote am See mieten.


Nach drei Tagen am See geht es weiter zu einem weiteren Highlight, dem Monument Valley Navajo Tribal Park.


Im Monument Valley breitet sich vor uns die rote Wüste aus. Aus ihr erheben sich über hunderte von Metern hohe, durch wind und Wetter geformte Felsformationen. Mit dem Bully geht es hinunter in die Wüste. Auf einer Schotterpiste erkunden wir die unwirkliche, eindrucksvolle Landschaft. Die Nacht verbringen wir auf dem Campingplatz oberhalb des Tals. Der Sonnenaufgang hier ist ein weiterer Höhepunkt auf der Reise................

 

 

 



Nun geht es weiter über Phönix Richtung San Diego. Wir bleiben noch zwei Wochen an der Pazifikküste , bevor es dann mit unserem Bulli nach Mexiko geht.

 
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