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In glühender Hitze erreichen wir den See, das Thermometer zeigt
40 Grad an. Wir haben nur noch einen Gedanken, raus aus dem Auto
und rein ins Wasser. Mit Vollgas geht es durch weichen Sand zum
Seeufer. Aber ich übersehe eine Bodenwelle und fahre mit voller
Wucht auf. Der Wagen hebt mit den Vorderrädern gut einen Meter
vom Boden ab und kracht dann mit einem lauten Knall in den Sand.
Wir hauen zuerst mit den Köpfen gegen das Autodach und finden
uns dann benommen zwischen den Sitzen wieder. Im Inneren herrscht
totales Durcheinander, das war's dachten wir. Aber Glück im
Unglück, lediglich die Scheinwerfer auf der Stoßstange
sind verbogen, sonst ist alles OK. Endlich können wir das Bad
im Wasser genießen. Der zweitgrößte See der USA
staut sich hinter dem über 200 Meter hohen Glen Canyon Damm.
Man kann den Staudamm auch besichtigen und sich im Visitor Center
über das Bauwerk und den See informieren. Der See wird von
bizarren, steil ansteigenden Felsen begrenzt. Es haben sich unzählige
Buchten und Wasserarme gebildet, die es zu erkunden gibt. Wir mieten
uns ein Boot mit Außenborder, packen Proviant und Schlafsack
ein und los geht es auf das Wasser. Hinter jeder Biegung zeigt sich
der See von einer anderen Seite. Wir stoßen auf einen etwa
10 Meter breiten Wasserarm und folgen ihm. An den Seiten steigen
die Felsen steil an. Je tiefer wir kommen, desto enger wird die
Schlucht. Am Ende finden wir eine kleine Sandbucht, der ideale Platz
zum übernachten. Die Nacht verbringen wir im Boot unter sternenklarem
Himmel. Nach einem starken Kaffee geht es am nächsten Morgen
weiter. Leider reicht unsere Zeit nicht für den Besuch der
188 Meter hohen Rainbow Bridge, der höchsten Naturbrücke
der Welt. Wer es komfortabler haben möchte, sollte sich eines
der vielen Hausboote am See mieten.
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| Nach drei Tagen am See geht es weiter zu
einem weiteren Highlight, dem Monument Valley Navajo Tribal Park.
Im Monument Valley breitet sich vor uns die rote Wüste aus.
Aus ihr erheben sich über hunderte von Metern hohe, durch wind
und Wetter geformte Felsformationen. Mit dem Bully geht es hinunter
in die Wüste. Auf einer Schotterpiste erkunden wir die unwirkliche,
eindrucksvolle Landschaft. Die Nacht verbringen wir auf dem Campingplatz
oberhalb des Tals. Der Sonnenaufgang hier ist ein weiterer Höhepunkt
auf der Reise................
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